Die tragische Brandkatastrophe in Crans-Montana (VS) in der Neujahrsnacht hat uns alle tief erschüttert. In den vergangenen Wochen war eine enge nationale und internationale Zusammenarbeit zwischen den Spitälern und ihren Intensivstationen erforderlich, um sicherzustellen, dass alle Verbrennungsopfer in hochspezialisierten Zentren adäquat behandelt werden können.
Aufgrund der limitierten Kapazitäten in der Behandlung von Brandverletzungen in der Schweiz waren auch nicht spezialisierte Intensivstationen in die Versorgung eingebunden. Dies umfasste sowohl die primäre Betreuung schwer betroffener Patient:innen als auch die zeitnahe und unkomplizierte Übernahme von weiteren Patient:innen zur Entlastung der spezialisierten Zentren und der Intensivstationen.
Um eine zusätzliche Belastung der Spitäler zu minimieren, schliessen wir uns dem Appell des Kanton Wallis an, sich insbesondere aktuell nicht unnötig in Gefahrensituationen zu begeben.
Wir möchten uns bei all unseren Kolleg:innen, Einsatzkräften und Behörden für ihren grossen Einsatz und ihre Professionalität bedanken.
Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen, Hinterbliebenen und ihren Angehörigen. Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Für den SGI Vorstand